Laut BBC wurde am 19. Juni eine Drohne über einem südkoreanischen Trainingsgelände gesichtet, während sich die asiatischen Vertreter auf ihr zweites Spiel gegen Mexiko vorbereiteten. Aus Sorge vor taktischer Spionage griff das südkoreanische Militär umgehend ein und schoss das Fluggerät ab.

Auf der Pressekonferenz äußerte Cheftrainer Hong Myung-bo seine Besorgnis: „Der Vorfall ereignete sich zum entscheidenden Zeitpunkt der Vorbereitung. Das ist bedauerlich, auch wenn es bisher noch keine größeren Auswirkungen auf die gesamte Mannschaft hatte.“

Neben Sicherheitsbedenken gibt es auch interne Konflikte innerhalb der südkoreanischen Nationalmannschaft sowie mit den Medien. Die Spieler haben beschlossen, der heimischen Presse keine Interviews mehr zu geben, außer im Rahmen offizieller Verpflichtungen gemäß den FIFA-Regularien.

Dieser Schritt erfolgte, nachdem beleidigende Äußerungen gegen Kapitän Son Heung-min aufgezeichnet und an die Öffentlichkeit gelangt waren. Alle zuvor geplanten Einzelinterviews wurden abgesagt.

Mit drei Punkten aus dem Auftaktspiel peilt Südkorea nun am 19. Juni einen Sieg gegen Mexiko an, um sich frühzeitig für die nächste Runde zu qualifizieren. Im letzten Gruppenspiel der Gruppe A trifft der asiatische Vertreter auf Südafrika (25. Juni).

Der südkoreanische Spieler erzielte ein Tor, nachdem er die gesamte tschechische Abwehr überlaufen hatte. Hwang In-beom startete einen cleveren Lauf, täuschte sowohl den tschechischen Verteidiger als auch den Torwart an und vollendete dann souverän zum 1:1-Ausgleich für Südkorea.

Quelle: https://znews.vn/han-quoc-bi-do-tham-tai-world-cup-post1660876.html