Laut Al Jazeera bestätigten US-amerikanische und iranische Beamte kürzlich die Unterzeichnung eines Abkommens zur Beendigung des Konflikts. Dies ebnet den Weg für die Wiederaufnahme des Handels in der Straße von Hormus und den Beginn des Wiederaufbaus. Unbestreitbar ist jedoch, dass der über drei Monate andauernde Konflikt im Nahen Osten allen Beteiligten schweren Schaden zugefügt hat.
Menschliche Opfer.
Laut einem Bericht des Pentagons hat das US-Militär insgesamt 13 getötete und Dutzende weitere verletzte Soldaten bei iranischen Angriffen auf US- Militärstützpunkte im Persischen Golf registriert.
Unterdessen berichteten iranische Staatsmedien, dass im Land durch US-amerikanische und israelische Luftangriffe 3.000 Menschen getötet worden seien. Auch der Libanon erlitt schwere Verluste: Dort forderten die Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah seit Anfang März mindestens 3.900 Tote und über 11.000 Verletzte. Auf israelischer Seite meldete Tel Aviv rund 50 Todesopfer.
Der Konflikt forderte auch im Irak, einem Land, das sowohl von den USA als auch vom Iran angegriffen wurde, etwa 100 Menschenleben. Darüber hinaus wurden in den Golfstaaten rund 40 bis 50 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Konflikt registriert.
Folgen für die Wirtschaft.
Das Pentagon gab bekannt, dass das US-Militär 29 Milliarden Dollar für Militäroperationen im Nahen Osten ausgegeben hat. Die tatsächlichen Kosten dürften jedoch deutlich höher liegen, da der Pentagon-Bericht die Kosten für die Reparatur beschädigter Militärbasen und Flugzeuge nicht berücksichtigt. Laut einem Bericht des Analysehauses Moody’s Analytics verursachte der Konflikt den amerikanischen Bürgern aufgrund steigender Energiepreise zusätzliche Kosten in Höhe von 132 Milliarden Dollar.
Auf iranischer Seite wurde ein Großteil der militärischen und energetischen Infrastruktur Teherans schwer beschädigt. Irans größtes Problem ist jedoch die Unfähigkeit, während des Konflikts Öl zu exportieren. Schätzungen zufolge hat Teheran in den letzten Monaten rund 50 Milliarden US-Dollar verloren.
Im Libanon hat die Inflation den höchsten Stand seit 18 Monaten erreicht. Da Israel keinerlei Anzeichen für einen Truppenabzug zeigt, könnte das libanesische BIP-Wachstum in diesem Jahr bei null liegen. Das israelische Finanzministerium schätzt unterdessen, dass die Wirtschaft des Landes aufgrund von Produktionsausfällen und massiven Verteidigungsausgaben während des Konflikts wöchentlich Verluste von rund 3 Milliarden US-Dollar erlitten hat.
Der Nahostkonflikt betrifft nicht nur die Region selbst, sondern hat durch die Unterbrechung der Energieversorgung auch erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Ein aktueller Bericht der Weltbank senkte ihre Prognose für das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2026 auf 2,5 %.
Quelle: https://vietnamnet.vn/xung-dot-trung-dong-da-khien-cac-ben-lien-quan-thiet-hai-ra-sao-2527298.html

