Tunesien erlebte bei seiner siebten WM- Teilnahme den schlechtesten Start seines Lebens und kassierte im ersten Gruppenspiel eine vernichtende 1:5-Niederlage gegen Schweden. Diese Niederlage führte zur sofortigen Entlassung von Trainer Sabri Lamouchi.
Der französische Trainer Hervé Renard wurde daraufhin verpflichtet, um die Krise zu bewältigen. Renard hatte zuvor 2004 Nam Dinh FC in der V-League trainiert und anschließend eine Reihe von Nationalmannschaften betreut, darunter Sambia, Elfenbeinküste, Marokko, Saudi-Arabien und die französische Frauen-Nationalmannschaft.
Der größte Erfolg des 57-jährigen Trainers ist der zweimalige Gewinn des Afrika-Cups. Berühmt wurde er auch durch den überraschenden 2:1-Sieg Saudi-Arabiens gegen Argentinien bei der Weltmeisterschaft 2022 in Katar, die Messi und seine Teamkollegen später gewannen.
Kann dieser französische „Zauberer“ Tunesien helfen, sich zu erholen und gegen Japan eine Überraschung zu landen? Experten sagen, das sei höchst unwahrscheinlich.
Neben der jüngsten Niederlage befindet sich Tunesien schon seit Längerem in einer sehr schwachen Form. Die Mannschaft, aktuell auf Platz 55 der Weltrangliste , konnte in allen Wettbewerben nur eines ihrer letzten acht Länderspiele gewinnen, zwei endeten unentschieden und fünf gingen verloren. Besonders die letzten drei Partien gingen allesamt verloren, wobei Tunesien elf Gegentore kassierte und selbst nur ein Tor erzielte.
Im Gegensatz zur enttäuschenden Leistung Tunesiens zeigte Japan nach einem beeindruckenden 2:2-Unentschieden gegen die Niederlande, dass es bei der Weltmeisterschaft 2026 eine ernstzunehmende Mannschaft ist. Trotz des Verlusts mehrerer Schlüsselspieler vor dem Turnier präsentierte sich Japan dank eines technisch versierten Mittelfelds offensiv sehr stark und kontrollierte das Spielgeschehen.
Tunesien blieb nach dem ersten Spiel personell ohne Ausfälle, während Japan auf Takefusa Kubo verzichten muss, der sich im Spiel gegen die Niederlande eine Knieverletzung zuzog. Voraussichtlich wird Yukinari Sugawara als Rechtsverteidiger eingesetzt, wodurch Ritsu Doan nach vorne rücken und zusammen mit Daizen Maeda und Ayase Ueda einen Dreierangriff bilden kann.
Vor diesem Spiel galt Japan in den Wettquoten als die stärkere Mannschaft mit einem leichten Handicap von einem Tor gegen Tunesien. Europäische Experten sagten jedoch einen Sieg Japans mit zwei Toren Vorsprung voraus, höchstwahrscheinlich ein 2:0.
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Quelle: https://tuoitre.vn/du-doan-ti-so-world-cup-2026-nhat-ban-se-thang-tunisia-voi-cach-biet-2-ban-10026061917350043.htm

