Im Spiel im Kansas City Stadium dominierte Ecuador Curaçao nach Belieben. Mit zeitweise über 80 % Ballbesitz belagerte das südamerikanische Team von Beginn an unerbittlich das gegnerische Tor und wollte nach der Auftaktniederlage endlich den Sieg erringen.
Im Mittelpunkt des Spiels stand Curaçaos Torhüter Eloy Room. Er zeigte eine herausragende Leistung mit insgesamt 15 Paraden und kam damit fast an Tim Howards Rekord von 16 Paraden bei der Weltmeisterschaft 2014 heran. Enner Valencia, Yeboah und Plata hatten allesamt klare Torchancen, konnten den 37-jährigen „Spider-Man“ aber nicht überwinden.
Bereits nach drei Minuten stellte Valencia Room mit einem wuchtigen Schuss auf die Probe, was im Laufe der 90 Minuten zu einer Reihe spektakulärer Paraden führte.
Ecuador versuchte alles, von Fernschüssen und Kopfballtoren bis hin zu Standardsituationen. In der 59. Minute wurde Platas Kopfball aus kurzer Distanz von Room direkt auf der Torlinie abgewehrt. In der 90. Minute blieb Ecuador das Glück weiterhin verwehrt, als Preciados gut platzierte Flanke an die Latte klatschte und ins Aus ging, sehr zum Leidwesen zehntausender Zuschauer.
Auf Seiten von Curaçao zeigte das Team von Dick Advocaat nach der deutlichen 1:7-Niederlage gegen Deutschland eine disziplinierte, tiefstehende Defensivleistung (5-4-1). Trotz des erdrückenden Drucks hielten die Spieler in Blau stand und konnten durch die Bacuna-Brüder sogar einige gefährliche Konterangriffe starten.
Dieses 0:0-Unentschieden bescherte Curaçao den ersten historischen Punkt bei einer Weltmeisterschaft, während Ecuador sich in einer schwierigen Lage befand und im letzten Spiel gegen Deutschland ein gutes Ergebnis benötigte, um seine Hoffnungen auf das Weiterkommen am Leben zu erhalten.
Quelle: https://znews.vn/curacao-gianh-diem-so-lich-su-tai-world-cup-post1661655.html

